|
Die Philippinen und Indonesien sind für deutsche
Touristen zwei der wichtigsten Reiseziele in Fernost. Die Inselgruppe
der Philippinen (amtlich: Republik der Philippinen) liegt im Nordosten
der südost-asiatischen Inselwelt. Ihre geologische Fortsetzung
finden die Inseln im Norden in Japan
und im Süden in Neuguinea.
Auch Indonesien und Vietnam sind nicht sehr weit entfernt und
nur durch kleinere Meere getrennt.
Der Archipel,
der sich über ein paar Tausend Kilometer von Norden bis Süden
erstreckt, bildet nach Indonesien, Madagaskar, Papua-Neuguinea
und Japan den fünftgrößten Inselstaat der Welt.
Die Hauptstadt
Manila liegt auf der Hauptinsel Luzon, ziemlich
im Norden der Inselgruppe. Es gibt zwei Amtssprachen: Filipino
und Englisch. Die Gesamtfläche des Inselstaates ist nur wenig
kleiner, als die Deutschlands und die Einwohnerzahl mit knapp
90 Millionen nur wenig grösser.
Die Philippinen
bestehen aus Tausenden von Inseln, von denen bei weitem
nicht alle einen Namen haben. Die meisten von ihnen sind winzig
klein (unter einem Quadratkilometer) und unbewohnt.
Das
Klima ist warm mit hoher Luftfeuchtigkeit und über
das ganze Jahr hinweg angenehmen Temperaturen. Von Mai bis November
muss man mit erhöhten Niederschlägen rechnen mit Spitzenwerten
im Juli/ August. Da die Niederschläge aber sehr ungleichmässig
über die Insel verteilt sind, kann man daraus keine Urlaubsprognosen
ableiten: Es kommt drauf an, wohin man fährt.
Von
August bis Oktober ist vor allem der Norden durch Taifune
gefährdet (im langjährigen Mittel etwa 6x pro Jahr)
Ähnlich
wie Indonesien sind auch die Philippinen ausserordentilch artenreich
und zwar sowohl bei den Pflanzen, als auch bei den Tieren.
Insbesondere die Vogelwelt ist atemberaubend. Dazu gehören
auch eine Reihe endemischer und etliche Arten, die vom Aussterben
bedroht sind.
|